Leistungswettbewerb

Der "Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks" verfolgt u. a. das Ziel, die Vorzüge der betrieblichen Berufsausbildung im Handwerk herauszustellen, für das Handwerk zu werben und die Ausbildungsleistungen des Handwerks öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

Voraussetzungzur Teilnahme ist ein Berufsabschluss mit mindestens der Durchschnittsnote 2,0. Der Leistungswettbewerb wird inim Idealfall in vier Stufen, auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene, durchgeführt.

Jeweils in einem Wettbewerb wird der Kammersieger aus den Innungssiegern eines Handwerks ermittelt, der Landessieger aus den Kammersiegern eines Landes und der Bundessieger aus den jeweils ersten Landessiegern. Bundessieger kann nur werden, wer im Wettbewerb mindestens 81 Punkte erreicht.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Bundesebene ist vergleichbar mit einer deutschen Meisterschaft. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), als Verantwortlicher für den Leistungswettbewerb in den bauhandwerklichen Berufen auf Bundesebene, führt den Wettbewerb jährlich in den Berufen Beton- und Stahlbetonbauer, Betonstein- und Terrazzohersteller, Brunnenbauer, Estrichleger, Fliesen-Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateur, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer durch.

In den zurückliegenden Jahren haben etliche Junggesellen, die überbetrieblich auf dem Lehrbauhof Oranienburg ausgebildet wurden, an diesen Wettbewerben teilgenommen und vordere Plätze belegt.