Ausbildung 

Mindestvoraussetzung für eine Ausbildung in den Berufen des Bauhauptgewerbes ist die einfache Berufsbildungsreife.

Die Ausbildung im Bauhauptgewerbe erfolgt als "duale Ausbildung". Das bedeutet, der Azubi hat einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb. Die Ausbildung läuft parallel in Betrieb und Berufsschule. Der Betrieb lässt darüber hinaus bestimmte Inhalte überbetrieblich vermitteln. Um die Ausbildung erfolgreich abzuschließen, muss der Azubi eine Kenntnisprüfung in der Berufsschule und eine Fertigkeitsprüfung in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte bestehen. 

Die praktische Berufsausbildung wird nach der "Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft" geregelt. In dieser sind unter anderem die Lehrpläne der einzelnen Bauberufe enthalten, die in einer Stufenausbildung aufgegliedert sind. Diese ist in zwei Stufen geteilt. In der Regel findet die Ausbildung in Blöcken statt, in denen sowohl im Lehrbauhof, im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule ausgebildet wird.

Stufe I endet mit dem Abschluss als Baufacharbeiter(in). Stufe 2 führt zum Abschluss mit Gesellenbrief.



Stufe I – Abschluss als Baufacharbeiter(in)

  • 1. Lehrjahr
  • 17 – 20 Wochen Lehrbauhof
  • 12 – 13 Wochen Berufsschule
  • 20 Wochen Betrieb
  • 2. Lehrjahr
  • 11 – 13 Wochen Lehrbauhof
  • 12 – 13 Wochen Berufsschule
  • 26 Wochen Betrieb

Stufe II – Abschluss als Geselle(in)

  • 3. Lehrjahr
  • 4 Wochen Lehrbauhof
  • 12 – 13 Wochen Berufsschule
  • 36 Wochen Betrieb